Vorwort

September 2015

Liebe Eltern,

das neue Kindergartenjahr ist schon voll im Gange, trotzdem möchte ich stellvertretend für alle Kinder, Eltern und Kolleginnen, auch an dieser Stelle alle 22 Familien recht herzlich begrüßen. Wir hoffen in den letzten Wochen haben sie sich schon gut zu Recht gefunden und ihre Kinder fühlen sich bereits wohl und haben sich gut eingewöhnt.

Bevor wir uns mit viel Elan in die Zukunft stürzen, möchte ich aber noch kurz zurück schauen auf das alte Kindergartenjahr. Herzlichen Dank an Pfr. Walocha, mit dem wir zum Abschied noch einen schönen Segensgottesdienst feiern durften.

Auch dem Elternbeirat möchte ich nochmal sehr für den großen Einsatz in diesem Jahr danken. Besonders der langjährigen Vorsitzenden Fr. Ingerl und der Finanzverwalterin Fr. Nadler, die viele Wahlperioden der letzten Jahre mit viel Engagement geprägt haben.

 

Bei der Wahl unseres Jahresthemas hat auch das letzte Jahr mit dem Motto: „Wir und der Rest der Welt“ nachgewirkt und so hat unsere Weiterentwicklung des Themas „WELT“ uns zu folgender Formulierung geführt:

 

„Hallo WELT, wie schön dass es gibt!“

 

Wir wollen mit den Kindern die Welt entdecken! Dazu gehört am Anfang sich selbst und die Menschen im eigenen Umfeld wahr zu nehmen und kennen zu lernen. Im christlichen Verständnis heißt das auch die Wertschätzung als Erstes an sich selbst zu erleben. Dazu werden „Willkommensrituale“ in der Gruppe zu verschiedenen religiösen Themen und mit unterschiedlichen Methoden eingesetzt. Damit jeder weiß:

„Schön, dass es mich – und dich gibt!“

Auch wenn wir dann diese Welt weiter entdecken: Tiere, Pflanzen…….kommen wir auf das Woher?   Warum?   Wer?

So werden wir zu den christlichen Festen auf diese Fragen Antworten finden, damit die Kinder daraus einen Gottesbezug entwickeln können. Aus dieser Grundhaltung entstehen der Dank und der Schutz dieser uns anvertrauten Welt.

Ø s.a.Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus

Diese Thematik werden wir im Kindergartenalltag anregen und mit den Kindern je nach Interesse ausleben und in unseren weiteren Jahresthemen intensivieren und differenzieren. Wenn Sie als Eltern dazu Ideen haben, können Sie uns gerne Vorschläge machen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Wir tauschen uns im Team regelmäßig dazu aus und bereichern uns so gegenseitig und entwickeln gemeinsame Projekte, Ausflüge und Aktionen. Lassen aber jeder Gruppe einen Freiraum, damit mit den Kindern auch noch Vorschläge und Ideen ausgewählt werden können.

In der Zeitung finden Sie auch unsere „Standards“ für Geburtstagsfeiern, Selbständigkeitserziehung, Konfliktmanagement.

Da  besonders am Nachmittag auch gruppenübergreifende Erzieher tätig sind und auch viele Bereiche für alle Gruppen da sind, werden regelmäßig im Team Regeln und Standards besprochen und dann in den Kinderkonferenzen mit den Kindern festgelegt.

So wünsche ich allen ein schönes Kigajahr 2015/16!

 

 

Unsere größte Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind!

Unsre größte Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind!

Es ist unser Licht, das uns am meisten erschreckt, nicht unser Schatten!

 

Wir fragen uns, wer bin ich schon, dass ausgerechnet ich

brillant, prächtig, begabt und sagenhaft sein sollte?

Doch wer bist du, dass ausgerechnet du es nicht sein solltest?

 

Du bist ein Kind Gottes –

Wenn du vorgibst, kleiner zu sein, als du bist, dienst du nicht der Welt.

Es hat nichts Erleuchtetes, sich zurück zu ziehen und klein zu machen,

um andere nicht zu verunsichern.

 

Wir sollten strahlen, wie Kinder es tun!

Wir werden geboren, um das göttliche Licht sichtbar zu machen,

das in uns ist.

 

Es ist nur nicht in einigen wenigen, es ist in uns allen –

Und sobald wir unser Licht leuchten lassen,

geben wir unbewusst unseren Mitmenschen die Erlaubnis,

das Gleiche zu tun.

 

Sind wir befreit von unserer Angst, wird unsere Gegenwart

automatisch auch andere befreien. 

 

Nelson Mandela

 


September 2015

 

NEWs

         ……….aus dem Kiga St. Bruder Klaus

 

Ø  Unsere Internetseite ist jetzt immer aktuell! – Sie können mündlich bei mir das Passwort für die Fotos erfragen. Es wird das Passwort nach einem halben Jahr regelmäßig geändert.

www.kiga-st-bruder-klaus-waldperlach.de

 

Ø  Für das kommende Kindergartenjahr 2015/16 können sich Eltern nur noch ausschließlich über den Kitafinder+ anmelden. Erst ab November wird er im Internet zugänglich sein. Falls kein Zugang zum Netz vorhanden ist, können Sie sich bei der Stadt München in den Beratungsstellen melden oder sich bei uns beraten lassen. Auch Eltern die sich vormerken ließen oder im jetzigen Kitafinder angemeldet sind, müssen sich nochmals neu anmelden!!!

 

Ø  Ab September durften wir Sonja Miksch als SPS-Praktikantin begrüßen. Sie macht  das erste Praktikumsjahr der Ausbildung zur Erzieherin und ist bei uns überwiegend in der Sonnengruppe eingesetzt.

 

Ø  Ebenso konnten wir eine neue Küchenhilfe gewinnen. Katharina Suty wurde ab September für täglich zwei Stunden eingestellt. Sie richtet das Mittagessen her und spült anschließend ab.

 

Ø  Leider muss ich den Eltern, die einen Antrag auf Ermäßigung gestellt haben, mitteilen dass, wir noch keine Mitteilung der Stadt München erhalten haben. Sobald die Bescheide da sind, bekommen aber alle Eltern, von denen ich einen genehmigten Antrag erhalte, die Gebühren rückwirkend erstattet.

 

Ø  Nun steht auch unser Umzugstermin in die Container fest: Ab August 2016! Dadurch werden wir nächstes Jahr 4 Wochen im August schließen müssen, um den Umzug zu organisieren.

 

Ø  Bitte beachten Sie, dass die Fotoaktion in diesem Jahr ein anderes System hat. Durch die gesetzlich veränderten Vorgaben: keine Spenden in jeglicher Form! – wird Ihnen ein Din4-Bogen mit kleinen Musterbildern ausgehändigt und Sie können die Fotos Ihrer Wahl in der passenden Größe bestellen. Auch sind Sie dadurch an keinen zeitlichen Rahmen gebunden.

 

Ø  Wir arbeiten sehr erfolgreich mit der Beratungsstelle KESS zusammen. Die Kinder können im Kindergarten – vertraute Umgebung – betreut werden. Das Angebot umfasst: Familienberatung, Logopädie, Ergotheraphie.

 

Ø  Auch in diesem Jahr werden wieder Nachmittagsprogramme angeboten. Wir bitten Sie bei Ihrer Planung die Kinder mit ein zu beziehen und auch noch genug „Freizeiten“ mit ein zu planen. Das ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig! (siehe Artikel!)

 

Ø  Wir erstellen in allen Gruppen für jedes Kind ein Portfolio. Ein Ordner mit Bildern, Texten, und Fotos, der die Entwicklung des Kindes individuell darstellt. Es gibt auch eine Abteilung, in der Sie Erlebnisse oder Entwicklungsschritte dokumentieren können. Am Elternabend werden wir Ihnen das vorstellen. Über das Jahr können Sie und ihr Kind darin blättern und die Fortschritte erkennen.

 

Ø  Wussten Sie schon, dass der Kindergarten einen Schaukasten im Pfarrhof hat. Regelmäßig werden darin Höhepunkte des Jahres mit Fotos und Texten dokumentiert.

 

Ø  Sie haben bestimmt schon auf unserer Internetseite entdeckt, dass wir als Pfarrverband einen neuenPfarradministrator haben. Pfr. Kanzler hat sich für ein Jahr bereit erklärt für beide Pfarreien die Verantwortung für den Pfarrverband zu übernehmen. Wir freuen uns auf die noch intensivere Zusammenarbeit mit ihm.

 

Ø  Alle kommenden Elternbriefe mit den detaillierten Informationen können an die Zeitung angeheftet werden!



                      WUNDER

                                                     

           ES GIBT NUR ZWEI ARTEN,

SEIN LEBEN ZU LEBEN.

         

                ENTWERDER SO,

                     ALS GÄBE ES KEINE WUNDER,

        ODER SO,

               ALS WÄRE ALLES EIN WUNDER  Albert Einstein



                           Vorschau

                                                                                                                              September 2015


Erntedankfeier

                       Do. 8. Oktober – 9 Uhr in der Kirche

Wir hören von Gott: „Und es war gut….“ – Wir sagen danke für alle guten Gaben. Am Beispiel des Apfels werden wir sehen, dass wir ohne Zutun Gottes nichts vollbringen können. Unsere Mühe eine gute Ernte zu bekommen, ist nur ein kleiner Anteil, ohne Gottes Segen wird nichts wachsen!

Herzliche Einladung auch an die Eltern und Großeltern!

 

Allerheiligen

Ein Fest das sich anschließt an das St. Martinsfest und so können wir mit den Kindern „unsere“ Heiligen suchen – also unsere Namenspatrone. Wir schauen auf ihr Vorbild, ihr Leben, um unser Leben zu bereichern.

Eine Lichtfeier zu Ehren der Heiligen – Geschichten aus dem Leben – ermöglicht den Kindern Identifikation und erschließt ihnen theologische Zusammenhänge.

St. Martin

Fr. 13.November – 17 Uhr

Der Heilige Martin wird uns wieder mit seinem Pferd begleiten. Wir hören auch von seiner Entwicklung bis hin zum Bischof. Diese Wandlung hat seinen Grund in der frohen Botschaft Jesu und einige Gänse haben mitgeholfen!

Traditionell basteln wir mit den Kindern die Wochen vorher eine Laterne, mit der wir dann das Licht symbolisieren, das wir wie Martin in unsere Welt tragen möchten. Wir wollen ihn zum Vorbild nehmen und schauen mit wem wir „einen Mantel teilen“ können.

Nikolaus – Weihnachten

Mo.6.Dezember – ab 9 Uhr

UnsereNikolausfeier im Kindergarten findet intern in den Gruppen statt. Er besucht uns nacheinander in den Gruppen. Dort findet eine kleine Feier für ihn statt. Anschließend bekommen die Kinder eine Überraschung!

Als Abschluss des Advents - vor den Weihnachtsferien gibt es in jeder Gruppe – also gruppenintern das traditionelle Krippenspiel.

Dieses Jahr: 14. – 15. – 17. Dezember – 17 Uhr - bitte freihalten!


STANDARDS

>vom Team gemeinsam erarbeitete

pädagogische Handlungslabläufe

 

Zur Selbständigkeitserziehung

Pädagogische

Grundsätze

ZIELE

Pädagogische Maßnahmen

(Hilfestellungen)

·„Hilf mir es selbst zu tun“

Fähigkeiten Erlernen:

-      Aus- und anziehen

-      Toilettengang bewältigen

-      Zähneputzen

-      Tasche ein u. auspacken

-      Eigene Bedürfnisse wahrnehmen, äußern und selbst erfüllen

 

·           „da sein“

·           „sich auf Wünsche und Entwicklungsstand einlassen“

·           In „kleinen“ Schritten Hilfe anbieten und zum Probieren ermutigen

·           Jeden Fortschritt loben

·           Altersger. erklären

·                 Persönlichkeit

respektieren

 

·                Kind in seinem Entwicklungsstand wahrnehmen

 Eltern mit ein beziehen!

Handlungsablauf bei Konflikten

Beobachtung

       In den Konflikt erst eingreifen, wenn die Mittel der Kinder nicht angemessen sind und jemand verletzt wird.

       Bei Ansage der Kinder

 

Ablauf der Klärung

       Konflikt klären und Zusammenhang aufzeigen  - Grenzen erklären

       Mit der Frage arbeiten: Möchtest du das bei dir?

       Alle Parteien nach Lösungen fragen - Dialog anregen

Lösungen

Wenn Kinder Lösungen finden auf „Machbarkeit“ prüfen. 

Wenn nicht: Vorschläge machen im Dialog. 

 Die Grenzen der anderen achten – auch ein NEIN akzeptieren, sowohl bei den Kindern als auch beim Erwachsenen. -Empathie: Einfühlen in andere!

Wiedergutmachung

     Kinder zum „Trost“ auffordern und befragen nach Möglichkeiten

       Taschentuch bringen – Streicheln - Spielen mit dem Kind – Entschuld.

    Der Situation angemessen etwas „Gutes“ für den Geschädigten tun!

 

      Dies sind nur „Auszüge“ aus unserem Qualitätsmanagement!

       Bei Unklarheiten immer in der Gruppe bei der Erzieherin nachfragen!


September 2015

 

      Geburtstagfeiern

                           im Kindergarten

 

WARUM?

An diesem Tag steht das Kind im Mittelpunkt und darf individuell seine Wünsche äußern. Es sollte mit dem Kind abgestimmt werden, was von zu Hause für die Brotzeit mitgebracht wird. Im Kindergarten dürfen die Kinder das Festprogramm mitbestimmen und die Freunde zum Mitspielen aussuchen.

ØDas fördert die Entscheidungsfähigkeit, Individualität und das Selbstbewusstsein des Kindes.

 

WANN?

Es sollte der Termin zum Feiern in der Gruppe abgestimmt werden. Damit das Programm der Woche angepasst werden kann und es voraus angekündigt werden kann. > siehe „Geburtstagsblatt am Aushang oder Wochenplan!“

 

WAS?

Die Kinder bringen eine Brotzeit mit – dabei ist der Kreativität keine Grenze gesetzt- von der gebackenen Ritterburg….., Schiff….Muffins Kuchen…   bis zum „herzhaften  Buffet“, Würstl… Salat…..Wichtig ist, dass es gut teilbar ist!

                                

WIE?

Jede Gruppe hat ihren festen Ablauf beim Feiern, Segensritus und Spiele.

ØBeim Elternabend oder auch am Aushang, können Sie sich informieren, wie die Feier abläuft und wie sie gestaltet wird.

ØAlle Kinder im Haus bekommen das gleiche Geschenk. Daher ist es sinnvoll erst zu Hause auszupacken, damit die anderen noch eine Überraschung haben.

ØIns Portfolio gibt es eine „Geburtstagsseite“.


Psalm 139

 

 

 

 

1 HERR, Du erforschest mich und kennest mich. 2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. 3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. 4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest. 5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

6 Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen.
  
7 Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht? 8 Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da.
 9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,  10 so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten. 11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muss die Nacht auch Licht um mich sein.  12 Denn auch Finsternis ist nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.
  
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib. 14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl. 15 Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.
 16 Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war. 17 Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summe!

 18 Sollte ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.